Kärcher hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Darin informiert das Unternehmen über die erreichten Fortschritte sowie die Ziele der neuen Nachhaltigkeitsstrategie. „2025 haben wir an unseren weltweiten Produktions- und Logistikstandorten 44,5 Prozent weniger Emissionen ausgestoßen als noch 2020. Auf Erfolgen wie diesen werden wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie 2030 in den kommenden Jahren aufbauen”, erklärt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands von Kärcher.

Das Ziel bis 2030, bei gleichzeitigem Unternehmenswachstum den direkten Treibhausgas-Fußabdruck (Scope 1 und 2) aller Produktions- und Logistikstandorte gegenüber dem Vergleichsjahr 2020 um 42 Prozent zu senken, hat Kärcher bereits übertroffen; vor allem dadurch, dass der dortige Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. Auch der kontinuierliche Ausbau von Photovoltaik und die konsequente Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen hatten einen signifikanten Anteil. Nun gilt es, diesen Wert jedes Jahr aufs neue stabil zu halten, da er bis 2030 Teil der langfristigen Ziele von Kärcher ist. Bis 2030 sollen zudem die indirekten Emissionen, die durch eingekaufte Waren und Dienstleistungen und bei der Anwendung der verkauften Produkte entstehen (Scope 3), um 51,6 Prozent je Tausend Euro Wertschöpfung gegenüber 2022 sinken.
Um die Fortschritte transparent darzustellen, hat Kärcher 2025 erstmals einen umfassenden Greenhouse Gas Emissions Verification Report erstellt und für 47 Prozent aller Produktgruppen mindestens einen Produkt-CO₂-Fußabdruck nach ISO 14067 berechnet. Diese Transparenz hilft, die Umwelteinflüsse der Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus, von der Entwicklung über die Produktion bis zur Nutzung, präzise zu quantifizieren. Im Jahr 2025 wurden über 3.700 Tonnen Kunststoffrezyklat für die Herstellung eingesetzt – das entspricht einem Anteil am Gesamtvolumen des eingekauften Kunststoffes von 6,7 Prozent und einer Steigerung von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerdem konnte Kärcher den eigenen Frischwasserverbrauch verringern und gleichzeitig die Recyclingquote des weltweiten Produktionsabfalls um 6 Prozent auf 86 Prozent steigern.
Um die Einhaltung der Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit für alle 17.000 Mitarbeitenden weltweit sicherzustellen, hat Kärcher 2025 einheitliche HR-Standards eingeführt. Mit der globalen „Safety Vision 2030” etabliert das Unternehmen zudem einheitliche Vorgaben für die Prävention von Unfällen und Erkrankungen. Damit möchte das Unternehmen die körperliche und mentale Gesundheit aller Beschäftigten langfristig fördern. Kärcher betrachtet seine Mitarbeitenden als zentrale Säule des Erfolgs – auch für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie 2030. Sie sollen daher über vielfältige Weiterbildungsangebote noch stärker für ökologische und soziale Aspekte ihrer Arbeit sensibilisiert und zur aktiven Teilnahme an den Bemühungen ermutigt werden.
Als „Unternehmensbürger“ engagiert sich Kärcher aktiv in der Gesellschaft. Im Rahmen seines Kultursponsorings und anlässlich des 90-jährigen Jubiläums reinigte das Unternehmen 2025 weltweit 124 Denkmäler und Gebäude und trug damit zu deren Erhalt bei. Bei den Kärcher Cleanup Days sammelten Mitarbeitende zudem rund um den Globus 17 Tonnen Abfall.
Zur Steigerung der Transparenz treibt Kärcher intern die Digitalisierung der Emissionsdaten entlang der Wertschöpfungskette auch unter Berücksichtigung der Primärdaten von Lieferanten voran. Die Bewertung durch unabhängige ESG-Rating-Agenturen gibt eine objektive Einschätzung von außen. Für sein Engagement im nachhaltigen Wirtschaften erhielt das Familienunternehmen 2025 das EcoVadis Silber-Rating. Damit zählt Kärcher zu den Top-15-Prozent der teilnehmenden Unternehmen.
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