Mitten im Schwarzwald groß geworden, von Natur umgeben und mit ihr verbunden: Für Wiha ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern Teil der eigenen Herkunft. Jetzt wurde dieses Selbstverständnis auch offiziell bestätigt: Der Handwerkzeughersteller wurde im aktuellen EcoVadis-Rating mit der Gold-Medaille ausgezeichnet. Mit 85 Punkten zählt Wiha damit zu den besten fünf Prozent aller bewerteten Unternehmen weltweit.

EcoVadis ist eine der weltweit führenden Plattformen zur Bewertung unternehmerischer Nachhaltigkeit. Analysiert werden Unternehmen in vier zentralen Bereichen: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Nur wer in allen Bereichen überzeugt, hat überhaupt die Chance auf eine Auszeichnung. Wiha konnte hier auf ganzer Linie punkten – und das ursprünglich gesteckte Ziel, eine Silber-Auszeichnung zu erreichen, deutlich übertreffen.
Für die Bewertung hat sich Wiha bewusst entschieden, zunächst auf Standortebene zu starten und vor Ort zu beginnen. Der Fokus lag auf dem Werk in Mönchweiler, da dies der Haupt-Produktionsstandort am Stammsitz im Schwarzwald ist.
Der Weg zur Gold-Medaille war Teamarbeit. Unterschiedlichste Bereiche im Unternehmen haben dazu beigetragen – von operativen Maßnahmen über Datenaufbereitung bis hin zur Weiterentwicklung interner Standards und Prozesse. Das Ergebnis zeigt: Nachhaltigkeit funktioniert bei Wiha nicht isoliert, sondern als Zusammenspiel vieler Menschen, Ideen und Überzeugungen.
„Wenn du in Schonach morgens aus dem Fenster schaust, weißt du ziemlich schnell, warum Nachhaltigkeit kein leeres Schlagwort sein darf. Der Schwarzwald erinnert dich jeden Tag daran, was es zu bewahren gilt. Die EcoVadis Gold-Auszeichnung fühlt sich deshalb nicht wie ein Haken auf einer To-do-Liste an – sondern eher wie ein ehrliches ‚Passt, ihr seid auf dem richtigen Weg‘“, freut sich Julia Henschel, Head of Sustainability, Management Systems and Compliance bei Wiha. Gleichzeitig sei die Auszeichnung Ansporn, wie sie weiter erklärt: Wiha wird den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen – mit dem Ziel, Nachhaltigkeit noch stärker in allen Bereichen zu verankern und kontinuierlich besser zu werden.
„Wir entwickeln Werkzeuge, von denen Profis langfristig etwas haben – also ist es nur logisch, dass wir auch in Sachen Verantwortung langfristig und in Generationen denken. Für uns heißt das: die Natur respektieren, vernünftig miteinander umgehen und den Leuten die Freiheit geben, Dinge anzupacken, sich zu entwickeln und besser zu machen. Und genau das passiert hier jeden Tag. Das ist kein Nachhaltigkeits-Projekt – sondern einfach Wiha,“ kommentiert Wilhelm Hahn, der in dritter Generation das Familienunternehmen als geschäftsführender Gesellschafter leitet und weiter in die Zukunft führt.
