Hohe Internationalität und wichtige Marktimpulse

Rund 33.000 Fachbesuchende aus 125 Ländern und rund 2.500 Aussteller aus 53 Nationen kamen vom 3. bis 6. März zur Internationalen Eisenwarenmesse nach Köln. Für den Veranstalter bestätigte die Messe damit ihre Rolle als die weltweit führende Fachmesse der Werkzeug- und Eisenwarenindustrie. Über 90 Prozent Auslandsanteil bei den Ausstellern und 72 Prozent auf Besucherseite belegen die internationale Reichweite der Fachmesse und ihre hohe Relevanz für Industrie, Handel und Beschaffung.

Hohe Internationalität prägte die Eisenwarenmesse in Köln. (Fotos: Koelnmesse)

Die Veranstaltung fand unter herausfordernden geopolitischen Rahmenbedingungen statt: Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten führte kurzfristig zu Einschränkungen im internationalen Flugverkehr, von denen einzelne Aussteller sowie Fachbesuchende betroffen waren. Zusätzlich erschwerte ein Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr am letzten Messetag die Anreise innerhalb Kölns. Dennoch blieb die internationale Beteiligung auf hohem Niveau.

Vier intensive Messetage brachten marktfähige Innovationen auf die Fläche, Stakeholder an einen Tisch und konkrete Geschäftsprojekte auf den Weg. Die hohe Qualität der Fachbesuchenden sorgte für eine geschäftsorientierte Atmosphäre in den elf Hallenebenen, in denen sich die gesamte Angebotsvielfalt der Hartwarenwelt widerspiegelte – von Werkzeugen und Zubehör über Industriebedarf sowie Befestigungs- und Verbindungstechnik bis hin zu Bau- und Heimwerkerbedarf.

Die neue Tagefolge von Dienstag bis Freitag wurde von Ausstellern und Besuchenden gut angenommen. Sie unterstreicht die klare Ausrichtung der Messe auf die effizienten Businesstage und sendet ein deutliches Signal hinsichtlich der strategischen Positionierung der Veranstaltung.

„Als zentraler Branchenauftakt ist die Internationale Eisenwarenmesse für viele Unternehmen ein maßgeblicher Zeitpunkt im Innovations- und Entscheidungszyklus. Vor Ort werden Sortimente geplant, Partnerschaften gefestigt und strategische Weichen gestellt. Die diesjährige Veranstaltung hat gezeigt, dass der Bedarf an persönlichem Austausch und verlässlicher Orientierung im Marktumfeld unverändert hoch ist“, so Oliver Frese, Geschäftsführer und COO der Koelnmesse GmbH. „Die diesjährige Veranstaltung hat insbesondere mit ihrer hohen Internationalität sowie einer ausgezeichneten Besucherqualität überzeugt. Mit Formaten wie dem EISENworkshop entwickeln wir die Messe konsequent weiter und rücken die Zielgruppe der professionellen Endanwenderinnen und -anwender ebenfalls stärker in den Fokus.“

Die internationale Tragweite der Messe sowie ihre Bedeutung als verlässlicher Treffpunkt der Branche betont Herr J. Wolfgang Kirchhoff, Vorstandsvorsitzender und CEO der Kirchhoff Gruppe und Witte Tools: „Die Internationale Eisenwarenmesse in Köln war für uns bereits zum Auftakt geprägt von ihrer Internationalität. Mit bestehenden und auch Neukunden aus Asien und Nordamerika konnten wir interessante Neuprojekte starten. Die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zeigen einmal mehr, wie wichtig und sicher der Messeplatz Köln ist und darüber hinaus, dass wir als deutscher Werkzeughersteller nicht nur Qualität, sondern auch stabile Lieferketten sicherstellen!“

Wieder dabei: Bosch Power Tools zeigte sein Sortiment von DIY über PRO bis Expert.

Die Bedeutung der Messe für den direkten Austausch mit dem Handel hebt auch Björn Watzlawik, Vice President Sales Germany bei Robert Bosch Power Tools, hervor: „Die Internationale Eisenwarenmesse 2026 war für uns eine wertvolle Plattform, um den persönlichen Dialog zum Handel zu fördern, bestehende Partnerschaften zu pflegen und neue Impulse mitzunehmen. Es freut uns besonders, dass wir unser ganzheitliches Bosch Power Tools Portfolio von PRO bis DIY in allen Produktsegmenten zeigen und Innovationen – wie unsere neue Leistungsklasse Expert – live erlebbar machen konnten. Wir blicken auf erfolgreiche Tage in Köln zurück und freuen uns, die Zukunft der Branche mitzugestalten.“

Ein starkes Zeichen der Innovationskraft der Hartwarenbranche sendete der EISENaward, der in Kooperation mit dem Zentralverband Hartwarenhandel e. V. (ZHH) bereits zum achten Mal zu Beginn der Messe auf der Bühne des EISENforums verliehen wurde. 63 Einreichungen aus 15 Ländern unterstrichen die internationale Relevanz des Wettbewerbs.

Als zentrale Wissens- und Dialogplattform bot das EISENforum über die Preisverleihung hinaus ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und Panels zu aktuellen Branchenthemen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema ‚Künstliche Intelligenz‘.

Mit dem neuen EISENworkshop wurde das Messekonzept 2026 gezielt um ein anwendungsorientiertes Praxisformat erweitert. Internationale Creator aus unterschiedlichen Handwerksbereichen demonstrierten anhand vielfältiger Projekte live den Einsatz moderner Werkzeuge und Technologien aus dem Ausstellerportfolio und sorgten damit unter anderem für mediale Reichweite. Die realitätsnahen Anwendungen und die direkte Einbindung des Publikums stießen insbesondere bei professionellen Endanwenderinnen und -anwendern auf große Resonanz.

Die nächste Internationale Eisenwarenmesse findet vom 7. bis 10. März 2028 in Köln statt – erneut von Dienstag bis Freitag. Unternehmen können sich ab sofort über die offizielle Website für die kommende Veranstaltung anmelden.

www.eisenwarenmesse.de