Festool stärkt Nachhaltigkeit und Kundenservice

Alte Werkzeuge, neue Chancen – Festool schenkt Werkzeugen ein zweites Leben und erweitert sein Service-Gesamtpaket. Mit Refurbishment und der Kostenschutz-Reparatur übernimmt das Unternehmen Verantwortung für Umwelt, Kundschaft und Handel.

Gebrauchte Festool Werkzeuge bekommen mit dem neuen Refurbishment-Projekt ein zweites Leben. (Foto: Festool)

Im Oktober 2025 startete Festool in Deutschland sein Pilotprojekt Refurbishment. Festool kauft im Rahmen von Refurbishment gebrauchte Werkzeuge an, bereitet sie professionell auf und schenkt ihnen ein zweites Leben. Damit wird ein aktiver Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Aktuell konzentriert sich das Programm auf Tauchsägen und Oberfräsen bis zu einem Gerätealter von zehn Jahren. Eine Erweiterung des Angebots ist bereits in Planung. Festool bereitet die Werkzeuge technisch und optisch nach seinen bewährten und hohen Qualitätsstandards auf. Anschließend gelangen sie über Refurbed.de wieder in den Verkauf. Damit entsteht ein geschlossener Kreislauf, der Ressourcen schont und gleichzeitig Kundinnen und Kunden attraktive Vorteile bietet.

Neben der Nachhaltigkeit rückt Festool auch den Servicegedanken in den Mittelpunkt. Mit der Einführung der Kostenschutz-Reparatur in Deutschland und Österreich wird ein einzigartiges Service-Modell umgesetzt. Registrierte 18 V Akku-Werkzeuge können zwischen dem vierten und sechsten Jahr nach Kauf für maximal 99 Euro netto repariert werden. Übersteigt die Reparatur diesen Betrag, übernimmt Festool die Differenz, liegt der Aufwand darunter, wird lediglich der geringere Betrag berechnet.

Damit entsteht für Kundinnen und Kunden eine „gefühlte Garantieverlängerung“ zu einem attraktiven Preis. Die Kostenschutz-Reparatur ist auch für den Fachhändler attraktiv: Sie können den gedeckelten Preis direkt weitergeben, profitieren von der Bindung der Kundschaft und erzielen dennoch einen Mehrwert für ihren Service. Die Beauftragung erfolgt wie gewohnt über das Reparatur-Auftragsformular im Portal. Ein Kostenvoranschlag ist nicht mehr erforderlich. Dadurch werden Werkzeuge direkt instandgesetzt, die Reparatur deutlich beschleunigt und demzufolge auch Zeit- und Prozesskosten reduziert.

„Unsere Werkzeuge sind treue Begleiter im Alltag von Handwerkerinnen und Handwerkern. Deshalb verdienen sie ein zweites Leben – oder einen fairen Neustart. Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern ein Versprechen“, bestätigt Marcel Drewes, internationaler Serviceleiter bei Festool. „Wir wollen Ressourcen schonen, Vertrauen stärken und Begeisterung wecken – bei jeder Reparatur und bei jedem Refurbishment. Denn Handwerk lebt von Qualität, und Qualität lebt von Verantwortung.“

Festool arbeitet bereits an einer Erweiterung des Refurbishment-Angebots auf weitere Werkzeugkategorien und plant ab 2026 eine internationale Ausweitung. Auch die Kostenschutz-Reparatur soll perspektivisch auf zusätzliche Produktgruppen ausgeweitet werden.

www.festool.de