Starkes Neukundenplus bei E-Commerce-Geschäft von Berner

Ihr Omnikanal-Vertriebsmodell und der Digitalisierungskurs haben sich für die Berner Group während der Corona-Pandemie sprichwörtlich bezahlt gemacht. So konnte das Großhandelsunternehmen im jüngst beendeten Wirtschaftsjahr 2020/21 ein Umsatzwachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Maßgeblich zu diesem positiven Ergebnis beigetragen hat das E-Commerce-Geschäft.

Getrieben von einem außergewöhnlich starken Plus an Neukunden (+54 Prozent), verzeichnete der B2B-Spezialist bei den Bestellungen über digitale Kanäle ein neues Allzeithoch. Insgesamt stieg der E-Commerce-Umsatz der Gruppe im Geschäftsjahreszeitraum von April 2020 bis März 2021 europaweit um 30 Prozent an – so kräftig wie niemals zuvor in der Firmengeschichte.

Berner verzeichnete einen Run auf die digitalen Vertriebskanäle. (Foto: Berner)

In Summe erlöste die Berner Group im vergangenen Wirtschaftsjahr mehr als jeden achten Euro über ihre digitalen Kanäle, in den Benelux Staaten – der Region mit dem traditionell höchsten E-Commerce-Anteil – sogar fast jeden vierten Euro.

Neben klassischen Verbrauchsmaterialien (z.B. Schrauben), Werkzeugen, kraftvollen Power-Tools und smarten chemischen „All in one“-Helfern waren coronabedingt vor allem auch Produkte aus dem Sicherheits-/Schutzartikelsortiment wie Handschuhe, Gesichtsmasken, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel bei Kfz- und Bau-Profis gefragt.

Den größten E-Commerce-Push verzeichnete die Berner Group in der zweiten großen Corona-Welle ab Oktober 2020, wo gruppenweit phasenweise doppelt so viele Aufträge über die digitalen Kanäle abgewickelt wurden als im Vorjahr. „Da wir in punkto Stabilität unsere Hausaufgaben gemacht haben, konnten wir beispielsweise die Verfügbarkeit unserer Webshop-Systeme trotz dieser signifikanten Traffic-Zuwächse konstant auf einem Top-Niveau von 99,99 Prozent halten“, betont CEO Christian Berner.

Beim Einkaufsverhalten der Gewerbetreibenden zeigte sich ein klarer Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen: Je steiler die Infektionskurve verlief, desto mehr Handwerksbetriebe nutzten bevorzugt den digitalen Vertriebsweg statt ihre Waren wie sonst üblich beispielsweise direkt im Depot vor Ort abzuholen oder über einen der rund 5.200 Außendienstmitarbeiter zu beziehen.

„Dank unseres Omnichannel-Angebots und der hohen Investitionen, die wir in der Vergangenheit gezielt in die digitale Transformation unseres Unternehmens getätigt haben, konnten wir unsere Kunden selbst in den Lockdowns durchgängig 24/7 bedienen“, so Christian Berner. „Egal ob auf der Baustelle oder in der Kfz-Werkstatt: Wir haben unser Leistungsversprechen eingelöst und ihre Welt am Laufen gehalten.“

www.berner-group.com