EVB BauPunkt startet ersten White-Label-Shop

Mit einem Druck auf den roten Buzzer, umrahmt von buntem Glitter aus Konfetti-Kanonen, ging jetzt der erste White-Label-Shop der EVB BauPunkt online. Damit hat die Kooperation die zweite Stufe ihrer ehrgeizigen E-Commerce-Strategie erfolgreich gestartet. Als erster Gesellschafter der Verbundgruppe nutzt die Staufen Baumaschinen GmbH die virtuelle Verkaufsplattform, die auf dem EVB Webshop basiert.

Weitere sechs Gesellschafter haben sich bereits für die gleiche Lösung entschieden. „Wer nicht auf diesen Zug aufspringt, wird es am Umsatz merken“, sagte Gerhard Vollmer, Geschäftsführer von Staufen Baumaschinen. Der White-Label-Shop ist im Corporate Design der teilnehmenden Gesellschafter individuell gestaltet. Diese müssen im System lediglich ihre Kunden verwalten und ihre Verkaufspreise pflegen. Um alles Weitere kümmert sich die Kooperationszentrale in Zusammenarbeit mit der Profibau, die das Zentrallager der EVB BauPunkt betreibt und auf Wunsch auch den tagesaktuellen Versand direkt an den Endkunden sicherstellt. Der Start des ersten White-Label-Shops erfolgte bei der Gesellschafterversammlung 2021. Beiratsvorsitzender Hanspeter Pfister würdigte dabei neben den wirtschaftlichen Erfolgen insbesondere die Leistungen der EVB BauPunkt in den Bereichen Marketing und IT.

Gerhard Vollmer, Geschäftsführer der Staufen Baumaschinen GmbH, startete mit einem Druck auf den roten Buzzer den ersten White-Label-Shop eines EVB BauPunkt Gesellschafters. (Foto: EVB)

Dass die Unternehmensgruppe im Jahr 2021 ordentlich Fahrt aufgenommen hat, zeigte EVB BauPunkt Geschäftsführer Steffen Eberle in seinem Bericht auf. Der zentral fakturierte Umsatz lag zum 15. Juli um 8,8 Prozent über Plan und 5,4 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Ertrag übertraf ebenfalls deutlich die Erwartungen. Das ist nicht zuletzt eine Folge der enormen Kosteneinsparungen, die schon für eine zufriedenstellende Bilanz 2020 gesorgt haben – trotz der Umstrukturierung im Gesellschafterkreis. Der zentral fakturierte Umsatz ging im vergangenen Geschäftsjahr zwar zurück, dennoch konnte der Deckungsbeitrag leicht verbessert werden, was sich positiv auf das Ergebnis auswirkte. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 5,8 auf 33,3 Prozent, das ist ein für die Branche überdurchschnittlich guter Wert. An die Gesellschafter konnte wieder ein stattlicher Bonus ausgeschüttet werden.

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